Neuigkeiten aus dem Vereinsleben 

12.01. 2020

Aktuelle Meldungen zur FIM Vintage Europabergmeisterschaft

Rom / Zittau: Noch kurz vor dem Jahreswechsel zu 2020 konnten sich die Organisatoren der FIM Vintage Europabergmeisterschaft über die Mitteilungen des Präsidenten dieser Events freuen. Herr Igor Boskovic von der FIM Vintage Commission informierte über die neuesten Beschlüsse zur Durchführung.

Auf der Grundlage der langjährigen Erfahrung bei der Organisation von Rennserien beauftragte die Commission den MC Robur Zittau mit der Koordination der Rennläufe in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz.

 

20. - 21. 06. 2020 Julbach (A)

27. - 28. 06. 2020 Isola del Liri Prov. FR (I)

04. - 05. 07. 2020 Beocourt (CH)

11. - 12. 07. 2020 Munster (F)

01. - 02. 08. 2020 Lückendorf (D)

 

                 Folgende Klassen werden starten:

Klasse 1 (Classic 125)               Klasse 2 (125 GP)

Klasse 3 (250 Classic)               Klasse 4 (250 GP)

Klasse 5 (Classic Special)         Klasse 6 (Classic Superbike)

Klasse 7 (Classic open)             Klasse 8 a, 8 b, 8 c:  Seitenwagengespanne

 

           Ausschreibungen dazu unter www.deutscher-bergpreis-fim-europe.com 

 

Für die Gespanne besteht außerdem die Möglichkeit der Teilnahme an der Wertung zur Regularity Trophy im Deutschen Bergpreise (DB) mit internationaler Beteiligung. Der Wettbewerb wird ausgeschrieben vom MC Robur, Orts Club im ADAC, neben weiteren Funktionären vom MC Robur ist hierfür Herr Klaus Riedel als Koordinator des DB, sowie die FIM EM zuständig.

Unabhängig davon werden alle Klassen des Classic Cup, inbegriffen alle Wagenklassen, des ADMV beim Lückendorfer Bergrennen davon nicht berührt und werden gesondert ausgeschrieben. Besonderes Augenmerk gilt der Stärkung der Klasse 1 mit der bemerkenswert ältesten Technik, welche auch wie der gesamte CC im Gleichmäßigkeitsmodus fährt.

 

Text & Foto: J. Kießlich 

 

09.11.2019

Dankeschönveranstaltung für das Lückendorfer Bergrennen und Motorradfahrertreffen 2019

Zu einer schönen Tradition ist es geworden, allen Helfern des Lückendorfer Bergrennens und denen des Motorradtreffens "Danke" zu sagen.

In diesem Jahr führte der MC Robur-Zittau e.V. seine Dankeschönveranstaltung am 10. November in der Mehrzweckhalle in Lückendorf durch.

Die Vorsitzende des Vereins, Sylvia Miersch sowie Klaus Riedel und Tino Näpel begrüßten die Helfer. Sie dankten nochmals für die geleistete Arbeit und das Engagement bei den durchgeführten Veranstaltungen.

Für das leibliche Wohl sorgte wie immer die Fleischerei Kummer. Umrahmt wurde der der Abend mit Musik sowie Bildern und Videos der vergangenen Motorsportsaison unserer Aktiven Motorsportler, vom Lückendorfer Bergrennen und Läufen des Internationalen Deutschen Bergpreises.

Mit einem nochmaligen großen Danke an alle Helfer sehen wir schon heute der Veranstaltung am Lückendorfer Berg 2020 entgegen. Alle Anstrengungen werden wir unternehmen, dass wir den Europameisterschaftslauf für die historischen Renngespanne zum Geschwindigkeitsrennen im nächsten Jahr wieder zu uns holen. Das bedarf schon heute für uns, mit der Vorbereitung zu beginnen und setzt hohe Maßstäbe für alle Beteiligten und Helfer. Wir freuen uns auf Euer Engagement und Eure Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung.

 

Text und Fotos: Gabi & Rolf Herrmann

05.08.2019

Lückendorfer Bergrennen 2019 & FIM Vintage Bergeuropameisterschaft 

Ehepaar Roland und Maria Gundinger aus Linz (A)

 

Das 41. Kapitel nach 96 Jahren, seit 1923 über den beliebten Bergkurs im Zittauer Gebirge, kann abgeschlossen werden. Es war wie stets eine Freude der besonderen Art für alle, die dabei waren, die Faszination, etwa 280 Akteure als „Einzelkämpfer“ gegen die Uhr zu erleben, ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Erstmalig wurde die Veranstaltung vom MC ROBUR Zittau als Ortsclub des ADAC ausgetragen. Der Wettergott hatte am Samstag ein Einsehen mit leicht wechselhaften Bedingungen und verträglichen Temperaturen gegenüber der Hitzewelle der vergangenen Tage. Aber – Petrus änderte seine Taktik und schüttete um die Mittagszeit heftig Wasser aus seinen Kannen. Dem nicht genug, als die Fahrer nach 400 m Höhenunterschied den „Gipfel“ erreicht hatten, war die Temperatur von 25 °C auf 10 °C gesunken, und
man stand oder fuhr im 5 cm hohen Eis. Das Ende des Unwetters war ein heftiger Blitz und setzte die Elektronik der Zeitnahme außer Gefecht. Zwangspause war angesagt, die Techniker konnten den Schaden vorerst beheben und alle Leute wurden am Sonntagmorgen von der Sonne begrüßt, als wäre nichts gewesen.

 

Die Startlinie wurde aus organisatorischen Gründen 100 m höher in Richtung Ziel verlegt, die
Streckenlänge liegt nun aktuell bei 3,5 km. Im Veranstaltungsprogramm wurde ausführlich in einer Dokumentation über den katastrophalen Rennunfall von 1929 berichtet.
Eine bunte Mischung von Rennfahrzeugen aus sechs Nationen, 17 Klassen in drei Wertungskriterien sowie interessanten Demo- Exponaten waren für jeden Geschmack vorhanden. Es ging um die Punkte im Classic-Cup des ADMV, für die Wagenklassen zusätzlich um die Punkte beim IG Histo Bergcup sowie Motorsport Histocup, auch im Gleichmäßigkeitsmodus
gewertet. In den Klassen 2 bis 14 erfolgte in den echten Rennen zusätzlich die Wertung um den Bergpreis sowie für drei Gespann- und weitere drei Soloklassen in der EM-Wertung.
Es klingt im Moment etwas verwirrend, das „enträtselt“ der Computer, denn gestartet wurde in der Reihenfolge der Startnummern, sowie der Klassen.*
 

Mit Wehmut mussten wir die Nachricht vom Unfall unseres Ehrenstarters Heinz Rosner am vergangenen Wochenende in Zschorlau vernehmen, bei dem er sich erhebliche Verletzungen zugezogen hatte und demzufolge nicht teilnehmen konnte. Von dieser Stelle seien ihm die besten Genesungswünsche gesandt.

 

Als die Klasse 1 an den Start ging, war der Pulsschlag der „Alteisenfreunde“ leicht erhöht, es gab interinteressante Maschinen zu sehen, stellvertretend sollen Exemplare wie „Triumph Grand Prix“ und „Excelsior Manxman“ genannt sein. Das Fortbestehen dieser Klasse neben den schnellen Klassen wird vom Veranstalter gepflegt. Unter ihnen auch der Olbersdorfer Rolf Hermann auf seiner Hausstrecke mit einer IFA-DKW-Eigenbaumaschine – er kann als „Seriensieger“ im CC bezeichnet werden. Erfreulich ist alle Jahre wieder, dass sich die „Alten Recken“ der frühen 60er-Jahre noch heute genauso um die Podestplätze bemühen wie früher. Gerhard Thümmel erkämpfte sogar in zwei Rennen den 3. Platz. Ebenso vordere Plätze belegten Klaus Pellert und Eckehard Aurich ebenso beide als Doppelstarter dabei. Die Krönung erzielte Wolfram Trabitzsch auf seiner TT-MZ ESL 250 mit einem Sieg in seiner Klasse beim Bergpreis mit 01:55,694 = 109 km/h, also auch unter der „Schallmauer“ von zwei Minuten am Berg. Die „Vierradgilde“ darf nicht vergessen werden, tolle Autos, eine breite Palette für jeden etwas. Die größten Autos, wie der Ford Falcone von Michael Bruns und Ford Mustang von Hagen Kaufmann, erfolgreicher Teilnehmer der Monte Carlo Historique, faszinierten das Publikum bereits mit echt professionellen Starts. Hagen Kaufmann als erfahrener Ex-Auto-Crosser war einmal „Meister des Sports“ und wird es bleiben! Als bemerkenswert sollten die Fahrzeuge des Wissenschaftlers und Odtimerexperten Dr. Karel Jaros Kral aus Brno und dessen Schwiegersohn Milan Okac genannt werden. Es sind Rennwagen der FIII von 1966/67 „drak 3“ und „Wartburg“. Das Highlight des Wochenendes waren wie erwartet die jeweils zwei Läufe in zwei Rennen der „Akrobaten auf drei Rädern“ aus drei Klassen im Kampf um die EM. Im Vorfeld zeichneten sich bereits bei den Rennen in Landshaag und Julbach die Favoritenrollen ab. Am Samstag siegten in der 8a das sympathische Ehepaar Roland und Maria Gundinger aus Linz. Die Klasse 8b dominierten Vater undSohn Huml aus Pribram mit dem 700-cm³-König-„Windle“-Gespann des Teams Riedel vor Neubauer/Stöbisch aus Ruhstdorf a. d. Rott.
Die Klasse 8c, das stärkste Starterfeld mit den „Granaten“ der FI und FII im Samstag-Rennen versprach Spannung pur. Über einen Sieg konnten sich Peter und Helga Gierlinger aus Kirchweidach mit dem Gespann RSR-Suzuki FI freuen.

 

Das Sonntagsrennen konnte pünktlich beginnen, der erste Wertungslauf aller Klassen wurde absolviert, und bei den Gespannen der erste Wertungslauf für das Rennen zwei gestartet. In einer erweiterten Mittagspause gab es Ehrungen, und die bereits traditionelle Flaggenparade ging auf die Reise nach oben. Danach folgten die weiteren Wertungsläufe aller Klassen. Das „Kompott nach der Suppe“ war dann der mit großer Spannung erwartete zweite Wertungslauf für die zweiten Rennen der Gespannklassen. In der Klasse 8a siegten wieder überlegen Roland und Maria Gundinger, damit erreichten sie eine Siegesserie von allen bisherigen Rennen in der Berg-EM des Jahres 2019 und dürften damit inoffiziell den FIM Vintage-Titel in der Tasche haben. Platz zwei belegte die Gespann- Paarung Albert Kröpfl und Theresa Kamelander aus Schladming (A) auf dem Kurth-BMW-Kneeler von 1967 und Thomas Meinl und Nicola Martin aus Eurasburg-Beuerberg auf einer BMW R50. In der Klasse 8b gab es, wie nicht anders erwartet, das Gespann Huml den Ton an vor Werner Köhler mit Co. Manuel Stadler sowie „Kone“ Neubauer mit Manuel Stöbisch. Die Letztgenannten dürften damit evtl. die ersten Titelträger ihrer Klasse sein. Im zweiten Rennen der Klasse 8c wiederholte das Paar Gierlinger auf Suzuki in der Zeit von 1:31,121, das bedeutet einen Durchschnitt von 138,21 km/h ihren Sieg vom Vortag. Damit dürfte der Titel gesichert sein, außerdem löschten sie mit ihrer schnellsten Zeit auch noch Fritz Behringers Bergrekord und krönten sich zum neuen Bergkönig und waren dazu noch Tagesschnellste aller Klassen. Detlef Rößler und Luca Schmidt aus Grünhain-Beierfeld auf dem LCR-Honda-Gespann mit etwa 1,3, Sek. Rückstand kamen auf den 2. Platz. Für André und Petra Hummel aus Cottbus mit dem MR-Equipe FII war der dritte Podestplatz ein schöner Erfolg. Das „Salz in der Suppe“ erlebte man in den hubraumstarken Soloklassen, da waren die schnellstens Jungs unter sich und kämpften sehenswert spektakulär um die Podestplätze. Der Fachmann erkannte die erfahrenen Superbiker in deren Reihen auf den ersten Blick. Zuvor tobten im Demomodus erfahrene Supermonound Superbike-Piloten zur Freude der zahlreichen Zuschauer den Berg hinauf. Das Ergebnis der schnellen Klasse mit den „Tausendern“ war unter den Fachleuten bereits im Vorfeld programmiert erkannt. Im Rennen der Klasse 11 wurde die schnellsteZeit aller Solisten von Ludwig Philipp aus Kranzberg erzielt, eine Rekordzeit in 01:34,273 = 133,654 km/h auf seiner Yamaha YZF 750. Damit blieb er unter Doblers Bergrekord aus dem Vorjahr. Auf den 2. Platz wurde Stefan Dobler aus Rankweil (A) Kawasaki Z1000J mit hauchdünnem Rückstand verwiesen vor Nicolaus Descher aus Bregenz (A) auf der Honda CB 750.

 

Auf Wiedersehen 2020!

 

 

Text & Fotos: Jürgen Kießlich

30.03.2019

Frühjahrstraining des MC Robur Zittau E.V. auf dem Flugplatz in Bautzen
 

Es ist mittlerweile schon zur Tradition geworden: Das Frühjahrstraining des MC Robur Zittau e.V.

Unter Leitung des Sportfreundes Hagen Kaufmann fand am 30. März auf dem Flugplatz Bautzen das diesjährige Frühjahrstraining für Motorräder, Gespanne und Automobile statt.

Bei allerschönstem Wetter fanden sich über 35 Teilnehmer mit ihren Motorrädern, Gespannen, Automobil sowie Quads und Supermotos auf dem Flugplatz ein. Besonders groß war unsere Freude über die zahlreichen Gaststarter, die unserer Einladung gefolgt waren. Nachdem nun alle Fahrzeuge für die Trainings- und Einstellverfahren vorbereitet waren, gab es durch Sportfreund Kaufmann eine kurze Fahrerbesprechung und schon ging es los.


Gestartet wurde auf dem ca. 1 km langen Rundkurs in drei Gruppen, so dass jeder Teilnehmer sein Fahrzeug testen und einstellen konnte. Unser Dank gilt den Helfern für die Streckenabsicherung. Die lobenden Worte der Teilnehmer zeigten uns, dass es ein gelungener Trainingstag für alle Fahrer und ihre Helfer war.

 

Danke an alle Teilnehmer für die ausgezeichnete Disziplin.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zum Frühjahrstraining 2020.

 

Hagen Kaufmann | Fotos: Hagen Kaufmann

 

Feierliche Übergabe des Schecks der Sparkassenstiftung für die Erweiterung des Fahrerlagers 2016 - vlnr: Sylvia Miersch - 1. Vorsitzende des MC Robur Zittau e.V., Zittaus OB Thomas Zenker, Landrat Bernd Lange, Sportfreund Hagen Kaufmann, Geschäftsführerin der Sparkassenstiftung - Regina Risy, Frank Liebich - Vorstand Sport im MC Robur e.V., Klaus Riedel - 2. Vorsitzender des MC Robur Zittau e.V, Horst Werner - Marketingbeauftragter im MC Robur Zittau e.V.