Neuigkeiten aus dem Vereinsleben 

17.01.2019

Streckenpostenschulung

 

Die Austragung der FIM Berg Europameisterschaft für historische Gespanne auf der legendären Lückendorfer Bergrennstrecke steht dieses Jahr im Focus des Lückendorfer Bergrennens.

Neben tausenden Vorbereitungsarbeiten für das Team des Lückendorfer  Bergrennens ist auch die Schulung der Streckenposten für dieses Wochenende eine sehr wichtige Voraussetzung zur  Durchführung der Veranstaltung und vor allem für die Sicherheit der Aktiven.

Durch den Leiter Streckensicherung, Tino Näpel und den technischen Kommissar André Herrmann wurde bereits am 20. Oktober der Lehrgang zur Lizenzverlängerung bzw. zum Neuerwerb einer Lizenz für Streckenposten und Abschnittsleiter in der Kegelhütte des Eichgrabener Kulturvereins durchgeführt.

Den Anwesenden wurden zahlreiche theoretische Themen aus dem Regelwerk des DMSB vermittelt. Mit anschaulichen praktischen Beispielen aus  verschiedensten Rennveranstaltungen in Wort und mit Videodokumentationen wurden die Themen anschaulich sowie praxisnah untersetzt. Gestellte Fragen wurden durch die Lehrgangsleiter beantwortet.

 

 

Die Teilnehmer haben in diesem Lehrgang ihre Lizenz erfolgreich verlängert bzw. neu erworben. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehrganges wurden gleichzeitig  die Voraussetzungen für ein niveauvolles Durchführen der Tätigkeit der Streckenposten für das Lückendorfer Bergrennens 2019  geschaffen.Unser Dank gilt dem Eichgrabener Kulturverein 93 e.V. für die Bereitstellung der Räumlichkeiten zur Durchführung des Lehrganges.

 

 

Text & Fotos: Gabi Herrmann

Dezember 2018

FIM Europameisterschaft  für Gespanne beim Lückendorfer Bergrennen 2019

Es schlug ein wie eine Bombe, die Nachricht über die Austragung der FIM Bergeuropameisterschaft für Gespanne auf der Lückendorfer Bergrennstrecke. Seit Jahren ist es eine schöne Tradition, dass der MC ROBUR Zittau in der Mehrzweckhalle in Lückendorf eine „Dankeschön-Veranstaltung“ für alle Mitarbeiter/innen an Clubveranstaltungen organisiert, so auch am 10.11. dieses Jahres. Zu diesem Anlass verkündete Klaus Riedel offiziell die Nachricht, dass der Zittauer MC mit der Austragung der oben genannten Veranstaltung berufen wurde.

 

Diese Ehre beruht auch auf den langjährigen Traditionen dieser international bekannten Rennstrecke, welche die älteste Naturrennstrecke in Deutschland überhaupt ist, auf welcher noch Straßenrennen ausgetragen werden. Zugleich ist sie die einzige mit der DMSB-Streckenlizenz ausgestattete Bergrennstrecke für Straßenrennmotorräder der Bundesrepublik überhaupt. Die Betonung liegt hierbei auf RENNSTRECKE, denn hier werden Motorradrennen gefahren, nicht nur die Gleichmäßigkeits- bzw. Regularity Wettbewerbe.

 

 

Bereits am 17. Mai 1931 wurde hier erstmalig um die Deutsche Bergmeisterschaft gefahren, an welcher auch international bekannte Spitzenfahrer teilnahmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Veranstaltung unter Rennleiter Albert Gärtner für den 07. August 1966 erstmalig zum 6. Lückendorfer Bergrennen das Prädikat „DDRMeisterschaft“. Als 2014 erstmalig beim Bergrennen um das Prädikat „Internationaler Deutscher Bergpreis“ im Rennmodus gefahren wurde, war das schon eine Sensation und wirbelte viel Staub auf. Der DMSB hatte dem MC ROBUR Zittau die Streckenlizenz erteilt, die Hürden für die Austragung einer Deutschen Bergmeisterschaft aber ziemlich hoch gelegt. Auf Grund des großen Zuspruches von Aktiven, der Unterstützung vieler Sponsoren und nicht zuletzt der Tausenden Zuschauer wurden neue Wege erschlossen.

 

Dank der Unterstützung vieler Rennsportfunktionäre aus verschiedenen Ländern entschied die FIM Vintage Commission am 24.10.2018 in Rom, für 2019 eine Berg-EM auszuschreiben. Die EM-Läufe werden in Landshaag (Österreich), Lückendorf und Julbach (Österreich) ausgetragen. Diese Mitteilung erhielt Klaus Riedel am 9.11.2018 vorab als E-Mail von Herrn Igor Boskovic (Kroatien) dem Präsidenten der FIM-E-Vintage-Commission, welcher unter Mitwirkung des Vizepräsidenten Herrn John Davidson aus Großbritannien, diese Entscheidung traf. Nicht zuletzt waren unsere Kommunalpolitiker, Landrat Bernd Lange und Oberbürgermeister Thomas Zenker, evtl. das berühmte Zünglein an der Waage, denn ihre Befürwortungsschreiben an die oben angeführte Institution waren sehr wirksam. Jetzt gilt es, „Nägel mit Köpfen zu machen“, die Vorbereitungen haben bereits im Vorfeld begonnen. 

 

Text & Foto: J. Kießlich 

 

10. November 2018

Dankeschönveranstaltung für das Lückendorfer Bergrennen und Motorradfahrertreffen 2018

Zu einer schönen Tradition ist es geworden, allen Helfern des Lückendorfer Bergrennens und denen des Motorradtreffens "Danke" zu sagen.

In diesem Jahr führte der MC Robur-Zittau e.V. seine Dankeschönveranstaltung am 10. November in der Mehrzweckhalle in Lückendorf durch.

Die Vorsitzende des Vereins, Sylvia Miersch sowie Klaus Riedel, Frank Liebich, Tino Näpel, und André Herrmann begrüßten die Helfer. Sie dankten nochmals für die geleistete Arbeit und das Engagement bei den durchgeführten Veranstaltungen.

Für das leibliche Wohl sorgte wie immer die Fleischerei Kummer. Umrahmt wurde der der Abend mit Musik sowie Bildern und Videos der vergangenen Motorsportsaison unserer Aktiven Motorsportler, vom Lückendorfer Bergrennen und Läufen des Internationalen Deutschen Bergpreises.

Als Moderator führte Andrè Herrmann die Ehrung der aktiven Zwei-, Drei- und Vierradmotorsportler des Vereins durch. Die Aktiven wurden mit einem Pokal für ihre Leistungen der vergangenen Saison ausgezeichnet.

 Eine englische Versteigerung stellt einen  weiteren Höhepunkt des Abends dar. Die Sportfreunde Riedel und Liebich waren dabei als Aktionäre tätig. Gewonnen hat die Feuerstelle mit dem Logo des Lückendorfer Bergrennens unser Streckenposten Daniel Wiltsch. 

Mit einem nochmaligen großen Danke an alle Helfer sehen wir schon heute der Veranstaltung  am Lückendorfer Berg 2019 entgegen. Alle Anstrengungen werden wir unternehmen, dass wir den Europameisterschaftslauf für die historischen Renngespanne zum Geschwindigkeitsrennen im nächsten Jahr zu uns holen. Das bedarf schon heute für uns, mit der Vorbereitung zu beginnen und setzt hohe Maßstäbe für alle Beteiligten und Helfer. Wir freuen uns auf Euer Engagement und Eure Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung.

 

Text und Fotos: Gabi & Rolf Herrmann

November 2018

Rolf Herrmann gewinnt den ADMV Classic Cup, den Sachsen- und Bergmeistertitel.

Der 64-jährige Olbersdorfer gehört zu den erfolgreichsten sächsischen Startern im ADMV Classic Cup - einer Serie von Gleichmäßigkeitsfahrten für historische Renn- und Sportfahrzeuge bis Baujahr 1986. Bei den Gleichmäßigkeitsfahrten entscheidet die Zeitdifferenz zwischen zwei Wertungsläufen, wobei die Erstplatzierten oft nur Zehntel- oder Hundertstelsekunden trennen.

Schon als Jugendlicher begeisterter Motorsportfan, stieg Rolf Herrmann 2009 beim MC Robur Zittau als Aktiver in den historischen Rennsport ein und startet mit einer IFA-DKW RT 125 ccm EB (Bj. 1955) in der Klasse Renn- und Sportmotorräder bis 175 ccm der Baujahre 1946 bis 1969. Der ADMV Classic Cup, mit Teilnehmern aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, umfasste in diesem Jahr je vier Rundstrecken- und Bergrennen.

Rolf Herrmann startete bei sechs Veranstaltungen, siegte auf dem Harz Ring und in Riesa, belegte einen zweiten, zwei vierte und einen sechsten Platz. Darüber hinaus stellte er mit einer Zeitdifferenz von 0,02 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Rolf Herrmann gewann mit 93 Punkten den Classic Cup 2018, den bereits siebenten Sachsenmeistertitel in der mit elf Fahrern besetzten Klasse bis 175 ccm und bis Baujahr 1969 sowie die sächsische Bergmeisterschaft. 

 

 

Text: Rainer Seifert

Foto: M.Vogt

 

4. & 5. August 2018

Heiße Kämpfe am Lückendorfer Berg

Gruppenaufnahme aller Gespannfahrer vor dem Start

 

Bereits im Vorfeld des Lückendorfer Bergrennens 2018 wurden die ersten Rekorde registriert, aber in Grad Celsius mit 36°. Hut ab vor den Helfern beim Streckenaufbau, viel Stroh und nochmals Stroh, aber noch mehr Staub und Schweiß. Es hat wohl selten so viele Stoßgebete zu „Florian“ den Schutzpatron der Feuerwehrleute wie vor und an diesem Wochenende gegeben, dass es zu keinem Veranstaltungsverbot bzw. Waldbrandeinsatz kommt – es hat geholfen.

 

 

Wir feiern 95 Jahre Lückendorfer Bergrennen. Viele Zuschauer  bei der gesamten „Historik Mobil“ hatten viel Freude, interessante Technik und gut gefüllte Starterfelder aus insgesamt 17 Klassen, davon allein 12 Motorradrennklassen mit dem Schwerpunkt des „Internationalen Deutschen Bergpreis“ gab es im ständigen Wechsel an beiden Tagen zu bewundern.

 

 

 

 

 

Sehr erfreulich war bereits in der Klasse 1 für die wirklich alte Motorradrenntechnik der Zuwachs in diesem Jahr zu bemerken, aus Gründen der Rücksichtnahme auf die historisch wertvollen Exponate wurde im Gleichmäßigkeitsmodus gefahren.

Wann sieht man denn mal Raritäten wie Excelsior Manxman, Triumph Grand Prix, FN - Sport, Rex Acme, Rudge Ulster, Ariel Red Hunter, Diamant G 500, Kühne, Rovin Tour de France, Opel Motoclub, DKW Ladepumpe, und, und, traumhaft in Action und zum Anfassen – wenn man gefragt hat. Erstmalig war eine interne AWO Klasse am Start, das Feld war nicht groß, aber fein. Mit dabei Torsten Busch aus Weißenfels, in der Szene ist er langjährig bekannt, als Fachmann mit seinen Repliken und auch als forscher  Fahrer. Es war zu erwarten, dass er der „imaginäre AWO Bergkönig“ wird und hat das auch mit seinen Fahrzeiten unter Beweis gestellt. In 02:06,531min knackte er die 100 km/h Marke und siegte vor Jens Herford aus Zittau und Daniel Krauß aus Dresden.

Eine große Überraschung für das Publikum war der Start von Heinz Rosner auf der  MZ Werksmaschine, da kam Begeisterung auf. Genau vor 55 Jahren startete er hier auf der RE 125 und siegte am 04.08.1963. Wie er hier seine 300 cm² Werksrennmaschine den Berg hinauf trieb, immer noch  schlank und in seiner eleganten Fahrerhaltung ohne Knieschleifer und im engen schwarzen Rennleder war ganz einfach ein Genuss für das Auge. Wie er selbst sagte, geht die Maschine, mit dem von Bernd Köhler betreuten Motor, bestialisch. Er siegte in 1:58,635 überlegen vor Vaclav Martinek aus „Böhmen“ auf Yamaha und Martin Riedel auf Benelli. Auch weitere ehemalige, prominente Fahrer mit Podiumsplätzen aus dieser Zeit waren noch aktiv am Start, Gerhard Thümmel 1963 mit Platz 2 und 1966 Sieger auf MZ RE 125, ebenso als Stammgast Eckehard Aurich mit der „sauschnellen“ Kreidler und mit der Norton Dominator hatte einige Podestplätze auf seinem Konto. Wolfram Trabitzsch, der Sieger des „Großen Preis des ADMV der DDR“ von 1979 präsentierte seine leistungsstarke MZ 250 cm³ Eigenbau. Günter Blodig noch aus frühen Jahren von der „Spinne“ bekannt führte eine blitzsaubere MZ RE 125 vor. Ehrenmitglied sollte wohl Klaus Pellert beim Bergrennen werden, seit 60 Jahren fährt der 80-jährige Rennen. 1962 siegte er vor Stromhardt Kraft  beim Bergrennen und stand aktuell in 3 Klassen am Start. In der Klasse 2 belegte er mit seiner MZ den 2. Platz vor Wolfgang Kilschautzski und hinter Manfred Stein. Den „I“ Punkt setzte er aber in der Klasse 3 mit einem Sieg auf der Honda RS.

Bemerkenswert war unter den Solisten das Rennen der Klasse 9 für die Motorräder über 650 cm³ bis Bj.1994, hier waren die schnellsten Jungens unter sich, in beachtlicher Manier wurde hier buchstäblich der Berg erstürmt. Stefan Dobler aus Österreich schaffte eine Rekordzeit in 01:36,820 = 135,79 km/h auf seiner Suzuki Z1000J von 1981. An diesem Tag sprach wohl niemand von einem neuen Bergkönig, die schnellste Zeit lag bisher bei 134,33 km/h und er war es! Phillip Ludwig aus Kranzberg kam auf der Suzuki GSXR-RR 750  auf den 2. Platz vor Nicolas Descher aus Bregenz auf der Honda CB 750.

Noch ein paar Worte zu den zahlreichen Wagen in unterschiedlichen Klassen, tolle Bilder, schöne Rennwagen aus verschiedenen Epochen fuhren im Gleichmäßigkeitsmodus. Der „Scharfrichter“ wurde eine Schikane um zu schnelles Fahren zu minimieren. Das Kunststoffprovisorium wurde böse traktiert und sorgte für einige Unterbrechungen und Ärger. Aber, der Vorschlag kam ursprünglich von aktiven Fahrern. Zur Überraschung vieler Zuschauer gab es Wagenfahrer, die unter die wenig begabten zählten, aber auch Fahrer mit hohem Qualititäspotenzial und über viele Jahre hinterm Lenkrad sportlich aktiv. Für diese Gilde war die Schikane keine Schikane, man musste nur damit umgehen können. Es war ein Schauspiel zu beobachten wie insbesondere mit größeren Fahrzeugen dieser Knackpunkt gemeistert wurde. Dazu Hagen Kaufmann bekannt als Pilot mit einem 6 Liter „Mustang“, „damit habe ich kein Problem, man muss aber Autofahren können!“

Wer waren überhaupt die schnellsten Fahrer in den 3 Etappen der Lückendorfgeschichte? 1931 war der Berliner Joachim von Morgen auf Bugatti  in einer Fahrzeit von 2:06,7 = 113, 6 km/h Bergrekordhalter aller Vorkriegsrennen im Wagen. 1932 hatte Tom Bullus die Ehre auf der Werks NSU schnellster Motorradfahrer aller Vorkriegsrennen auf der 5 Kilometer Strecke in 2:40,6 = 112,078 km/h zu sein. 1966 war Jürgen Megel auf MZ 250 schnellster Motorradfahrer der Nachkriegsrennen mit 122 km/h. 1966 wurde Willy Lehman Bergkönig aller Rennen bis 1970 auf dem SEG Wartburg mit 1:47,0  = 131,7 km/h. Fritz Behringer und Joachim Reichert setzten 2014 ein Achtungszeichen mit dem Bergrekord mit ihrem Gespann in 1:37,87 min = 134,33 km/h.

Nun kann es losgehen, unterm Strich erleben die Besucher über 270 Renn-, bzw Sportfahrzeuge  aus 6 Nationen auf dem einzigen offiziellen Bergrennkurs für Rennmotorräder und ältester, noch befahrener Rennstrecke Deutschlands überhaupt. Natürlich wird das Hauptaugenmerk auf den 2 x 3 Gespannrennen liegen.

Am Samstag siegten in der K1 die sympathischen Franzosen Jean-Paul und William Steiner auf BMW Boll in 1:55,765 (es ist immer der jeweils schnellste Durchgang genannt)  vor Kunz/Reichardt aus Lichtenstein mit dem RS 69S Kneeler und den Grundingers aus Linz. Die K 2 dominierten Vater und Sohn Huml aus Pribram mit dem 700 cm³ König „Windle“ Gespann in 1:43,72 = 127,76 km/h vor Neubauer/Dahlke und vor Bonetti/Riedmann aus Österreich mit dem Guzzi V7 Sport.

Die K3, stärkstes Starterfeld mit den „Granaten“ der FI und FII versprach Spannung pur. Mit einem Sieg in der K3 konnten sich die Lokalmatadoren Ansorge/Lüttke mit der Windle Yamaha freuen, Peter mit Helga Gierlinger kamen im harten Fighten auf den 2. Platz vor den Schweizern Greil/Greil.

Das Sonntagsrennen konnte beginnen, in der K1 T siegten wieder die die Franzosen Steiner mit der von Zeit 01:57,715, den Platz 2 holten Kunz/ Reichardt vor Masuck/ Masuck. Die Huml`s schafften es in der K2  tatsächlich auch wieder ganz oben zu stehen und haben damit alle 8 Rennen des gesamten IDB dominiert. Die Plätze 2 und 3 waren das Double aus dem 1. Rennen. Der Höhepunkt war erreicht und die Gierlingers verbesserten ihre Zeit mit 01:39,018 = 129,50 km/h und fuhren damit zum Sieg vor den Lokalmatadoren Ansorge/Lüttke, sie waren langsamer als den Tag zuvor und konnten sich trotzdem über Platz 2 vor Greil/Greil freuen. Somit existiert Fritzes Behringer Titel als Bergkönig für die Gespanne ein weiteres Jahr. Im Rahmen der IDB Rennen gab es 2 Rennen mit einer Sonderwertung für die Gastfahrer, aus verschiedenen Gründen eine gute Lösung des Veranstalters. Beide Rennen konnten die Großschönauer  Kahle/Räder als Sieger beenden.

 

Text/Fotos: Jürgen Kießlich

 

07. April 2018

Frühjahrstraining des MC Robur Zittau E.V. auf dem Flugplatz in Bautzen
 

Es ist mittlerweile schon zur Tradition geworden: Das Frühjahrstraining des MC Robur Zittau e.V.

Unter Leitung des Sportfreundes Hagen Kaufmann fand am 7. April auf dem Flugplatz Bautzen das diesjährige Frühjahrstraining für Motorräder, Gespanne und Automobile statt.

Bei allerschönstem Wetter fanden sich über 35 Teilnehmer mit ihren Motorrädern, Gespannen, Automobil sowie Quads und Supermotos auf dem Flugplatz ein. Besonders groß war unsere Freude über die zahlreichen Gaststarter, die unserer Einladung gefolgt waren. Nachdem nun alle Fahrzeuge für die Trainings- und Einstellverfahren vorbereitet waren, gab es durch Sportfreund Kaufmann eine kurze Fahrerbesprechung und schon ging es los.


Gestartet wurde auf dem ca. 1 km langen Rundkurs in drei Gruppen, so dass jeder Teilnehmer sein Fahrzeug testen und einstellen konnte. Unser Dank gilt den Helfern für die Streckenabsicherung. Besonders möchten wir uns bei Sportfreund Bernd Hartmann bedanken, der uns als lizenzierter Sportwart der Streckensicherung während des Tages zur Seite stand.

Sportfreund Dietmar Augustin begleitete die Fahrer während des Tages als Fotograf und stellte uns die besten Schnappschüsse zur Verfügung, damit alle eine schöne Erinnerung an das Training haben. Wir sagen Dietmar dafür danke und freuen uns darauf, ihn bald wieder begrüßen zu können. 
Die lobenden Worte der Teilnehmer zeigten uns, dass es ein gelungener Trainingstag für alle Fahrer und ihre Helfer war.
 

Danke an alle Teilnehmer für die ausgezeichnete Disziplin.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zum Frühjahrstraining 2019.

 

Gabi Herrmann | Fotos: Dietmar Augustin

24. Februar 2018

Wintergrillen 2018

 

Nicht mehr lange und wir kommen wieder in die heiße Phase der Vorbereitungsarbeiten für das diesjährige Lückendorfer Bergrennen. Um schon jetzt Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, ist es an der Zeit, dass sich viele der Helfer auch zwischen den Veranstaltungen treffen. Zum nun schon traditionellen Wintergrillen wurden auch in diesem Jahr wieder alle Abschnittsleiter, Streckenposten sowie Auf- und Abbauhelfer herzlich eingeladen.
 

Am 24.02.2018 trafen wir uns um 19.00 Uhr in der Kegelhütte des Eichgrabener Kulturvereins 93 e.V.  Alle brachten gute Laune und viel Hunger mit. Die Freude auf ein winterliches Wiedersehen war nicht zu übersehen. Trotz der eisigen Kälte gab es am Lagerfeuer viel zu erzählen.

Für das leibliche Wohl sorgten die fleißigen Griller mit Bratwürsten  und Steaks.  Musikalisch sorgte Ulf in bewährter Weise die entsprechende Umrahmung. Die Getränke waren den Temperaturen angepasst und der Glühwein half zum Wärmen. Das Bier ließen die  „harten Jungens“  natürlich nicht stehen. Man konnte es doch auch am Lagerfeuer etwas anheizen.

In gemütlicher Runde vergingen die Stunden wie im Fluge und schon heute freuen sich alle auf ein nächstes Wiedersehen, sei es bei den Vorbereitungen oder beim Rennen.

Wir bedanken uns bei den fleißigen Helfern, die mitgeholfen haben, diesen schönen Abend zu gestalten.

Unser besonderer Dank gilt dem Kulturverein 93 e.V.  Eichgraben, dass er uns wieder seine Räumlichkeiten für diesen schönen Grillabend zur Verfügung gestellt hat. 

 

Text und Fotos: Gabi & Rolf Herrmann

 

 

24. Februar 2018

Saisoneröffnung für den ADMV-Classic-Cup 2018

 

Der Vorstand des Classic- Cups führte am 24. Februar für alle Veranstalter des Jahres im Braugut Hartmannsdorf eine Informationsveranstaltung für das Jahr 2018 durch.

 

Am 25. Februar trafen sich die Fahrer für Motorräder, Gespanne und Autos im Braugut zu ihrer jährlichen Fahrerbesprechung. Die Freude auf das Wiedersehen nach der Winterpause war groß. Schon vor der offiziellen Eröffnung kam es nach der Winterpause zur herzlichen  Begrüßung der Fahrer durch den Vorstand und der Aktiven untereinander.

 

Um 10.00 Uhr wurde durch den Vorstand die offizielle Eröffnung vorgenommen und alle Aktiven sowie ihre angereisten Helfer und Gäste wurden herzlich durch den Sportfreund Erhard Gärtner begrüßt.  

Die Tagesordnung beinhaltete allgemeine Informationen, geplante Veranstaltungen, die neue Jahresausscheibung, Informationen zu Fahrsicherheit, zur Technik, Bekleidung etc. sowie die Fahrzeugpässe und Fahrzeugabnahme. Eine Fragestunde rundete die Veranstaltung ab. Die Änderungen im Vorstand wurden den Anwesenden bekanntgegeben.
 

Der Vorsitzende nahm eine statistische Wertung der Teilnehmer an den Cupveranstaltungen vor und lobte den relativ gleichbleibenden Fahrerstamm in den Wertungsläufen,  was die Aktiven sehr freute. Der Geschäftsführer des ADMV, Harald Täger, informierte die Fahrer u.a. über vorgesehene neue  Bestimmungen zum Thema Lizenzen, wobei es nach Abschluss der Gespräche noch offizielle Informationen geben wird.

 

Sportfreund Hattwig zog ein Resümee des vergangenen Jahres und gab Ausblicke für 2018 bis hin zu Informationen für das Sportjahr 2019.

 

Unser aktiver Motorradfahrer Uwe Wetzkow gab Hinweise über Möglichkeiten des Fahrens im Motodrom in Most 2019. Dieses Angebot können sich alle Aktiven überlegen und es wird um ein reges Feedback gebeten, damit rechtzeitig die entsprechenden Vorbereitungen getroffen werden können. Gern begrüßen wir auch Fahrer aus dem Bekanntenkreis unserer Aktiven, die dafür ihr Interesse zeigen.

 

Lutz Jäger in seiner neuen Funktion als  Umweltverantwortlicher gab wichtige Hinweise, worauf in der kommenden Saison beim Umweltschutz im Fahrerlager und auf der Strecke zu achten ist. Für anstehende Sicherheitsfragen gab es Informationen vom Sportfreund Macioschek. Verwiesen wurde auf wichtige Punkte, welche durch die Fahrer und Veranstalter einzuhalten sind.        

Der Vorsitzende stellte im Rahmen der Veranstaltung einen Nachwuchsfahrer innerhalb des Classic-Cups vor. Abschließend gab es noch eine Information zu veränderten Terminen der kommenden Saison.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten noch viele Benzingespräche über die anstehenden Läufe des Cups in diesem Jahr unter den Aktiven und ihren angereisten Helfern. Nach einem guten Mittagessen begaben sich die Fahrer dann auf die Heimreise, schon heute mit großer Freude und Erwartung auf das Wiedersehen bei der Maschinenabnahme und auf den ersten Wertungslauf in Zschopau.

 

Danke an den Vorstand des Classic-Cups für diese gelungene Auftaktveranstaltung.

 

Text: Gabi Herrmann

 

11.11.2017

Ein Fest für alle Helfer/innen des Lückendorfer Bergrennens sowie des Motorradfahrertreffens 2017 fand am 11.11.2017 im Dorfgemeinschaftshaus Lückendorf statt.

 

Danke noch einmal an die Vereinsspitze des MC Robur e.V. für die Ausrichtung dieses Festes, welches ein würdiger Abschluss für beide Veranstaltungen war und ja, man kann es gar nicht oft genug sagen: Danke an dieser Stelle noch einmal Allen, für Ihr uneigennütziges Engagement und Ihren Einsatz, denn ohne Euch gäbe es das Lückendorfer Bergrennen und auch das Motorradfahrertreffen nicht!

 

Fotos: Gaby Herrmann

28. Mai 2017

18. Zschopauer Classic für historische Renn- und Sportfahrzeuge

 

Am Sonntag, dem 28. Mai 2017 war es wieder so weit. Die 18. Zschopauer Classic für historische Renn- und Sportfahrzeuge begrüßte ihre Fahrer und Gäste. Schon am Samstag reisten viele der aktiven Fahrer zu dem diesjährigen Bergrennen an.

Der MSC Schwartenberg konnte zirka 300 Fahrer in den Soloklassen, Gespannen und Autos an diesem Wochenende begrüßen.

Am Vormittag fanden das freie Training sowie das Pflichttraining in allen Klassen statt. Nach einer Mittagspause für die Aktiven und Organisatoren gingen dann die bei den Motorrädern die Solo- und Gespannfahrzeuge an den Start. Ebenfalls absolvierten die Autos ihre zwei Wertungsläufe, um ihre Sieger zu ermitteln.

 

 

Der MC Robur-Zittau e.V. wurde an diesem Wochenende durch den Sportfreund Erhard Gärtner mit seinem Seitenwagengespann BSA M23 mit der Startnummer 63 vertreten. Sportfreund Gärtner belegte beim diesjährigen Bergrennen den Platz 11 in der Gesamtwertung. Im Rahmen des ADMC-Classic-Cups  konnte er sich damit 13 Wertungs-punkte sichern. Insgesamt 30 Punkte sind nun schon auf seinem Wertungskonto im Classic-Cup zu verzeichnen. Insgesamt können alle Teilnehmer auf ein schönes Rennsportwochenende im Classic-Rennsport zurückblicken. Wir danken allen Helfern rund um den Veranstalter für die gelungene Veranstaltung und freuen uns auf das Jahr 2018.

 

 

Gabi & Rolf Herrmann

 

29.-30. April 2017

21. Internationaler Autobahnspinne-Wettbewerb 2017

 

Der Erinnerungslauf am 29. und 30. April an die Dresdner Autobahnspinne stand ganz im Zeichen der Ehrung des ehemaligen größten Weixdorfer Sportlers, dem Rennfahrer Ewald Kluge.

Natürlich fand der Erinnerungslauf nicht auf dem historischen Autobahndreieck statt. Eine Sperrung der historischen Rennstrecke würde sich heute für den Verkehr als zu problematisch erweisen. Unweit des ehemaligen Autobahndreiecks befindet sich der neue Rundkurs. Dieser erstreckt sich auf der Verbindungsstraße zwischen Weixdorf und Marsdorf  sowie Marsdorf und der Alten Moritzburger Straße.

An den Start gingen an diesem Wochenende wieder zahlreiche Solo- und Seitenwagen-rennmaschinen.

 

Das Motto der Veranstaltung auf dem 2 km langen Rundkurs war  der Sieg von Ewald Kluge vor 65 Jahren auf der Autobahnspinne. Ewald Kluge, - geboren 1909 in Lausa bei Dresden / gestorben 1964 in Ingolstadt -  gilt als einer bedeutendsten und erfolgreichsten deutschen Motorradrennfahrer. 1952 siegte Ewald Kluge mit seiner 250 ccm DKW-Rennmaschine auf der legendären Autobahnspinne.

 

Der MC Robur Zittau e.V. war an diesem Wochenende durch die Sportfreunde Bernd Knöbel auf seiner MZ Eigenbau – Baujahr 1979 mit 244 ccm -, Jens Herfort mit der AWO 250/1 – Baujahr 1953 mit 250 ccm  und  Erhard Gärtner mit seinem Seitenwagenrenngespann BSA M23 mit einem Hubraum von 449 ccm aus dem Jahr 1939 vertreten.  Leider schied Bernd Knöbel durch einen Motorschaden vorzeitig aus. Jens Herfort belegte mit seiner AWO den 19. Platz und Sportfreund Erhard Gärtner konnte an diesem Wochenende im Rahmen des Wettbewerbes einen erfolgreichen 2. Platz erreichen. Dazu gratulieren wir und wünschen für weitere Rennen alles Gute.

 

 

Gabi & Rolf Herrmann

2. April 2017

22.

Frühjahrstraining 2017

 

Am 02. April 2017 fand bei sensationellem Wetter mit strahlendem Sonnenschein unser Frühjahrstraining auf dem Flugplatz Bautzen statt. Hauptaugenmerk natürlich auf Einstell- und Probefahrten für Motorräder, Gespanne und Automobile.

Nicht nur Spinnweben wurden entfernt J - die Teilnehmer, die zu unserer Veranstaltung vor Ort waren konnten ihre Zwei- und Dreirädrigen Fahrzeuge endlich wieder für den bevorstehenden Saisonstart testen und technische Mängel beseitigen.

Gemeinsam macht sowas natürlich Spaß – noch dazu bei solchem Wetter!
Ohne größere Zwischenfälle konnten die knapp 20 Teilnehmer an diesem herrlichen Frühlingstag Ihr Training absolvieren. Nach der langen Winterpause war den Gesichtern die Freude über den Start in die Saison förmlich abzulesen. :o)

Unser Dank geht von hier aus an alle Sportfreunde, die die Durchführung dieser Veranstaltung durch Ihr Engagement ermöglicht haben. Den Teilnehmern danken wir für Ihre Disziplin und wünschen allen Motorsportlern, ob Zwei-, Drei-, und Vier Rad eine erfolgreiche und unfallfreie Saison 2017.

 

André Hermann

 

 

Feierliche Übergabe des Schecks der Sparkassenstiftung für die Erweiterung des Fahrerlagers 2016 - vlnr: Sylvia Miersch - 1. Vorsitzende des MC Robur Zittau e.V., Zittaus OB Thomas Zenker, Landrat Bernd Lange, Sportfreund Hagen Kaufmann, Geschäftsführerin der Sparkassenstiftung - Regina Risy, Frank Liebich - Vorstand Sport im MC Robur e.V., Klaus Riedel - 2. Vorsitzender des MC Robur Zittau e.V, Horst Werner - Marketingbeauftragter im MC Robur Zittau e.V.